27. Oktober 2019

Liebe Gemeinde,


kaum sind die Sommerferien zu Ende, geht es schon wieder auf Weihnachten zu. So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich den Gemeindebrief erstelle und der Gottesdienstplan schon bis in den Dezember reicht. Konnten Sie sich in den Ferien ein wenig erholen, ein wenig zur Ruhe kommen? Bei uns in der Kirchengemeine sind die Sommerferien eine etwas ruhigere Zeit; manche der Gruppen und Kreise finden nicht statt, auch der kirchliche Unterricht hat Pause. Dennoch gibt es Einiges aus den vergangenen Wochen und Monaten zu berichten

Zunächst: Unser PfarrerInnen-Team ist wieder vollständig. Pfrin. Christina Wochnik  wurde am 8. September durch Superintendent Markus Karsch in das Amt als Pfarrerin der 2. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Ottweiler eingeführt. Es war ein festlicher und bewegender Gottesdienst gewesen.

Der neuen Kollegin ein herzliches Willkommen und auf gute Zusammenarbeit!

Mehr dazu in diesem Gemeindebrief, auch eine Vorstellung der neuen Kollegin ist hier zu finden.

Wir haben auch Mitarbeitende, die schon ganz lange in der Gemein-de sind und in diesem Jahr Dienstjubiläum feiern konnten: Frau Ines Wachter kann auf 35 Jahre als Gemeindeamtssekretärin zurück-blicken, Frau Evelyn Sick auf 25 Jahre Küsterdienst in Ottweiler, Frau Bettina Nonnweiler ist seit 25 Jahren als Kantorin bei uns und Frau Katja Scherer eben solange als Jugendmitarbeiterin. Allen herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön. Auch dazu mehr in diesem Brief.

Für das Presbyterium und die dort ehrenamtlichen Mitarbeitenden war die Sommerzeit nicht ganz so ruhig. Die Vorbereitungen für die Einführung der neuen Kollegin, die Veräußerung der Gebäude und alle damit zusammen hängenden Fragen, die Vorbereitungen zur Presbyteriumswahl und manch anderes hat uns beschäftigt. Zur Entwidmung der Steinbacher Kirche gab es am 1. September eine Gemeindeversammlung, auch die musste entsprechend vorbereitet werden.  

Die Jugend war in den Wochen der Sommerferien wieder aktiv, ein ausführlicher Bericht über die Freizeiten und Angebote unserer Ju-gendarbeit finden Sie auf den Seiten der Teestube. Frau Scherer als Jugendmitarbeiterin unserer Kirchengemeinde hat wieder ein attrak-tives Angebot erarbeitet, das im großen Ganzen auch wieder gut angenommen wurde.

Ein Kindergottesdienst-Tag hat stattgefunden, Pfrin. Paaries und das KiGo-Team konnten bei schönem Wetter viele Kinder und auch ihre Eltern an der Teestube begrüßen; auch hierzu ein kleiner Artikel im Gemeindebrief.

Die Frauenhilfen treffen sich weiterhin, wenn auch oft in kleinerer Runde. So war es nur folgerichtig, dass beim Ausflug der Stein-bacher Frauenhilfe nach Metz auch Frauen anderer Frauenhilfen dabei waren. Das wird die Zukunft sein, mehr gemeinsam zu unter-nehmen, wenn die Gruppen und Kreise kleiner werden.

Das Presbyterium musste aufgrund der Anforderungen wieder Sondersitzungen durchführen, aber wir bemühen uns als Presby-terinnen und Presbyter, dass es für niemanden zu  viel wird. Für die Jahre 2020 und 2021 muss jetzt ein Doppelhaushalt vorbereitet werden. Immer neue Vorschriften zwingen auch uns zu immer mehr Arbeit. Der Finanzausschuss unter Federführung von Torben Richter wird die Dinge wieder fürs Presbyterium vorbereiten. Es gibt also durchaus die Möglichkeiten zur Gestaltung in unserer Gemeinde, auch wenn die Mittel weiterhin knapp sind. Aber das ist ein Problem, das nicht nur unsere Gemeinde betrifft.

In den letzten Monaten beschäftigt das Presbyterium auch die Wahlen zum Presbyterium, die am 1. März 2020 stattfinden werden. Ausführlich werden die Kandidatinnen und Kandidaten im nächsten Gemeindebrief vorgestellt, vorausgesetzt, wir finden genügend Kandidatinnen und Kandidaten.

 

Wir suchen noch Menschen, die für das Amt als Presbyter oder Presbyterin kandidieren wollen!

 

Zur Presbyteriumswahl wird auch noch eine Gemeindeversamm-lung am 10. November stattfinden. Auch dazu mehr auf den nächsten Seiten.

Neben all den organisatorischen, verwalterischen und finanziellen Fragen wird der Raum für die „eigentliche“ Arbeit immer geringer. Auch hierzu hat das Presbyterium zusammen mit dem Superin-tendenten gearbeitet unter dem Stichwort “Zeit fürs Wesentliche“. Welche Folgerungen für die Gemeindearbeit wir aus diesen Überlegungen ziehen, wird in den nächsten Monaten erarbeitet werden. Jetzt freuen wir uns auf Erntedank, freuen wir uns, das mit Pfrin. Wochnik unser Team wieder vollständig ist.

 

Ihnen eine gute Zeit und Gottes reichen Segen,

 

Pfr. Erhard Kern.





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